< 29-10-2018 - 08:45

World Cup Sieg in Herning

Heimsieg für Daniel Bachmann Andersen bei der ersten Weltcup Etappe in Herning

Daniel Bachmann Andersen und Blue Hors Zack konnten die Grand Prix Kür der erste Etappe der neuen Weltcup-Saison 2018/2019 der Western Europe League für sich entscheiden – und das im Heimatland in Herning.

Daniel Bachmann Andersen und Blue Hors Zack waren die eindeutigen Sieger der ersten Weltcup-Etappe in Herning. Alle fünf Richter sahen Daniel und Zack an der Spitze mit ingesamt 83,375%. Der zweite Platz ging an Helen Langehanenberg auf Damsey FRH (81,405%), gefolgt von Tinne Vilhelmson Silfvén mit Don Auriello (80,900%) auf dem dritten Rang.

 

„Es war heute eine fantastische Kür – keine Fehler und dabei sehr einfach, leicht und geschmeidig. Während des Grand Prix gestern war Zack noch angespannt und wir hatten ein paar Fehler in unserer Prüfung. Heute war er allerdings geschmeidiger und das zahlte sich aus“, berichtete Daniel.

 

Am Tag zuvor ging der Sieg im Grand Prix an Helen Langehanenberg (75,652%) vor Tinne Vilhelmson Silfvén (74,065%) auf Rang zwei und Daniel mit Blue Hors Zack (73,826%)  auf Rang drei.

Daniel sagte: „Ich hatte es im Gefühl, dass ich heute gewinnen konnte, wusste aber auch, dass ich bescheiden sein muss. Helen und Tinne können auch beide sehr stark reiten, somit musste ich sehr gut reiten. Ich musste es wagen und ritt meine Möglichkeiten aus.“

 

Zu den hervorragenden Wertnoten, die Daniel für seine Kür erhielt, zählt zum Beispiel eine 9,9 von der deutschen Richterin Katrina Wuest und der niederländischen Mariette Sanders – Van Gansewinkel für den Schwierigkeitsgrad. Daniel war sehr erfreut über Zacks Leistung und betonte sein herausragendes Temperament, seine Scharfsinnigkeit und seine dennoch vorhandene Ruhe.

 

„Er ist auch ein Deckhengst und nicht nur mein Reitpferd, sondern auch mein Freund und Partner – er bedeutet mir alles. Andere Reiter gaben ihn früher auf, weil er nicht ganz einfach war, da er sehr sensibel ist. Ich musste ihn für mich gewinnen – unsere Verbindung ist etwas ganz besonderes!“

.Blue Hors Zack ist aus noch einem weiteren Grund besonders – er ist auf einem Auge blind. „Es gab verschiedene Aspekte, an denen wir arbeiten mussten und mussten auch Rückschläge auf dem Weg zum großen Sport hinnehmen. Zack war 12 Jahre alt, als er sein Debüt auf diesem Sportlevel hatte, aber er wurde seitdem von Turnier zu Turnier immer besser“, fügte Daniel hinzu.

 

Nach dem tollen Ergebnis in Herning wird Zack eine Pause gegönnt, da ein sehr anspruchsvolles Jahr hinter ihm liegt – er landete im Weltcupfinale 2018 in Paris auf einem tollen siebten Platz, war im Juli erfolgreich in Aachen an den Start gegangen und im Rahmen der Weltreiterspiele in Tryon (USA) im vergangenen Monat erzielte Zack mit Daniel den zehnten Rang im Grand Prix und wurden 17. im Special.

 

„Mein Plan ist es ihm bis zur nächsten Qualifikation in Amsterdam im Januar eine Pause zu gönnen. Ich möchte es unbedingt mit ihm bis ins Finale in Göteborg schaffen“, so Daniel.

 

 

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